Amparo Almeida Araújo era militante contra a ditadura brasileira (1964-1985), juntos com o seu irmão Luiz. 1971 Luiz foi sequestrado, torturado e provavelmente assassinado pelos militares. – Amparo hoje é ativista de direitos humanos, e entre outros membro da coordenação executiva do Comitê de Memória, Verdade e Justiça de Pernambuco e fundadora da ONG Tortura Nunca Mais em Recife.
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Verschwunden während der Diktatur – Amparo Almeida Araújo erzählt die Geschichte ihres Bruders Luiz
“Mein Bruder war Luiz Almeida Araújo, Codename Ludovico – und für uns zu Hause Lula. Das ist der Spitzname für Luíz, in Brasilien und vor allem im Nordosten. Alle Luízes werden am Ende Lula gerufen, oder Luizinho. [lacht] Und er war in der ALN, der Ação Libertadora Nacional. Ich wohnte zu dieser Zeit bei ihm. Denn er war noch nicht im Untergrund, sondern lebte im Viertel Perdizes [in São Paulo].”
Das Klingeln an der Tür
Die Geschwister Amparo und Luiz Almeida Araújo verließen ihr Elternhaus Mitte der 60er Jahre und schlossen sich dem kommunistischen Widerstand an. Luiz wurde mehrfach inhaftiert und gefoltert und ging 1970 in den Untergrund. Im Juni 1971 wurde er in São Paulo entführt, nachdem er sein Auto für eine Aktion des Widerstands zur Verfügung gestellt hatte. Er war damals 27 Jahre alt. Bis heute gilt er als verschwunden. In Militärdokumenten ist inzwischen ein Vermerk zu seiner Person aufgetaucht: “AUG/71 – ist angeblich tot.”
